Die Ev.-Luth. Kirchgemeinde Neudorf stellt sich vor

Die Gemeinde - alt, aber quicklebendig

gemeinde

Unsere Kirchgemeinde ist eine große und sehr lebendige Dorfgemeinde im oberen Erzgebirge mit ca. 1300 Gemeindegliedern (das entspricht etwa 55 % der Einwohner Neudorfs). Ihre Ursprünge gehen bereits auf die Reformationszeit im 16. Jahrhundert zurück. Seit 1564 gibt es in Neudorf eine eigenständige evangelische Gemeinde und seit 1599 existiert auch das Kirchengebäude. Unsere Gemeinde gehört zur Sächsischen Landeskirche.

kirche

Seit 2006 bildet die Neudorfer Kirchgemeinde zusammen mit den Gemeinden Cranzahl, Bärenstein und der Kirchgemeinde am Fichtelberg einen Schwesternkirchverband. Das heißt, die Verkündigungsmitarbeiter (Pfarrer, Kirchenmusiker, Gemeindepädagogen) sind für alle Gemeinden zusammen angestellt und z. T. auch in mehreren Gemeinden tätig. Außerdem gibt es eine engere Zusammenarbeit der vier Gemeinden, z. B. gemeinsame Konfirmandenarbeit und gelegentliche gemeinsame Gottesdienste.

Unser Glaube - zwischen Himmel und Erde

kreuz

In der Kirchgemeinde kommen Menschen zusammen, um ihren Glauben an den dreieinigen Gott, wie er sich in Jesus Christus gezeigt hat, miteinander zu leben. Die Grundlagen für unseren Glauben finden sich in der Bibel. Wir glauben, dass durch das Lesen, Hören und Auslegen der Bibel Gott auch heute zu uns spricht, uns geistliche sowie ethische Orientierung ermöglicht und uns zur tätigen Nächstenliebe anspornt.

Nähere Informationen zum christlichen Glauben evangelisch-lutherischer Prägung finden Sie auf der Internetseite der Sächsischen Landeskirche.

Unser Gottesdienst - alle unter einem Dach

Das Zentrum unseres Gemeindelebens bildet der Gottesdienst in unserer Kirche. Er wird jeden Sonntag und an kirchlichen Feiertagen von ca. 200-300 Leuten besucht. Zu den regelmäßigen Besuchern gehören auch viele junge Familien und zahlreiche Kinder. Für diese gibt es jeden Sonntag einen altersgemäßen Kindergottesdienst in drei Gruppen parallel zur Predigt.

Die Vielfalt unserer Gemeinde spiegelt sich auch im Gottesdienst wider: Häufig wird dieser von verschiedenen Gruppen mit ausgestaltet, z. B. musikalischen Kreisen. Die meisten Gottesdienste sind eher traditionell geprägt, das heißt: mit gesungener Liturgie, festgelegten Lesungen, klassischer Musik und Leitung durch Pfarrer sowie Kirchenmusiker. Regelmäßig finden aber auch modernere Gottesdienste mit lockererem Ablauf, neueren Liedern und Bandbegleitung statt. Manchmal gibt es auch einen Gottesdienst für spezielle Zielgruppen, z. B. in erzgebirgischer Mundart.

Die Kirchenmusik - das klingt ja gut

chor und orchester

Eine wichtige Säule unserer Gemeindearbeit ist die Kirchenmusik. Zu jedem Gottesdienst gehört Musik, seien es Orgelmusik und Gemeindelieder oder auch musikalische Darbietungen der einzelnen Musikgruppen. Dazu zählen unter anderem der Chor (ca. 40-50 Sängerinnen und Sänger), das Orchester, der Posaunenchor, der Flötenkreis, die Kurrende (Kinderchor) und die Vorkurrende (für fünf- bis achtjährige Kinder). Auch verschiedene Bands spielen hin und wieder im Gottesdienst und begleiten die Lieder. Neben der Musik im Gottesdienst gibt es auch weitere kirchenmusikalische Veranstaltungen, z. B. Konzerte oder die monatlichen Neudorf-Cranzahler Abendmusiken.

kurrende

Das Ziel der Kirchenmusik ist aber nicht vorrangig die Unterhaltung der Zuhörer (auch wenn diese natürlich nicht zu kurz kommen soll), sondern es geht darum, mit Musik Gott zu loben und den christlichen Glauben zu verkündigen.

Die Gemeindekreise - miteinander Glauben leben

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Neben dem Gottesdienst treffen sich viele Christen etwa einmal im Monat auch in kleineren, meist altersspezifischen Gruppen im Gemeinde- oder Pfarrhaus, um dort miteinander in der Bibel zu lesen, zu beten, Vorträge zu hören, miteinander ins Gespräch zu kommen oder kreativ tätig zu werden. ehekreis Zu den vielfältigen Gemeindekreisen gehören unter anderem die Bibelstunde, der Frauentreff, der Kreativkreis, der Seniorenkreis oder das Männerwerk. Für Mütter mit kleinen Kindern gibt es zudem jeden Mittwoch den Mutti-Kind-Kreis. Daneben existieren auch ungefähr 10 Hauskreise, in denen sich Christen zum gemeinsamen Bibellesen und Beten in ihren Wohnungen treffen.

Die Kinder- und Jugendarbeit - früh übt sich...

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Die Grundlagen für ein Leben als Christ werden meist schon im Kindes- und Jugendalter gelegt. Durch den christlichen Glauben werden Kindern zudem wichtige Werte vermittelt (z. B. Selbstachtung, Respekt vor anderen, Verbindlichkeit, Wert von Gemeinschaft, Ehe und Familie). In unserer Gemeinde gibt es deshalb ein großes Angebot an regelmäßigen Gruppen für Kinder und Jugendliche: Kindergottesdienst (0-12 Jahre), Christenlehre (Kl. 1-6), Abenteuergruppe (Kl. 4-7), Konfirmanden (Kl. 7/8), Junge Gemeinde (für Jugendliche und junge Erwachsene). Dort werden durch die Mitarbeiter Glauben sowie christliche Werte auf altersgemäße Weise, meist sehr kreativ und lebensnah vermittelt.

Die diakonische und missionarische Arbeit - Glauben weitergeben

Christen sollen ihren Glauben nicht für sich behalten, sondern ihn in Wort und Tat weitergeben. Jesus Christus hat seine Anhänger aufgefordert, "Salz" und "Licht" für die Welt zu sein. Dafür ist jeder einzelne Christ selbst verantwortlich, indem er im Alltag so lebt, dass andere auf seinen Glauben aufmerksam werden. Manche Gemeindeglieder stellen sich aber für einen Zeitraum auch ganz der Mission und der tätigen Nächstenliebe zur Verfügung. Zudem gibt es in unserer Gemeinde zahlreiche Christen, die regelmäßig Alte und Kranke besuchen, Menschen in schwierigen Lebensumständen und bei Trauer unterstützen oder Flüchtlinge begleiten.

Die Mitarbeiter - gemeinsam Gemeinde bauen

Das Leben einer Kirchgemeinde wäre nicht möglich ohne die Mitarbeiter. In Neudorf gibt es eine ganze Menge davon, meist Ehrenamtliche. Sie engagieren sich in ihrer Freizeit in den verschiedenen Gruppen und Kreisen, z. B. in der Kirchenmusik, halten Kindergottesdienste oder leiten die Gemeindearbeit im Kirchenvorstand und seinen Ausschüssen. Natürlich gibt es auch hauptamtliche Mitarbeiter: Im Verkündigungsdienst: ein Pfarrer, ein Kirchenmusiker, eine Gemeindepädagogin. In der Verwaltung: Zwei Kanzlistinnen. Auf dem Friedhof und im technischen Bereich: Ein Friedhofsmeister, ein Kirchner, eine Raumpflegerin.

geschrieben von Nico Piehler

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