22/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Samstag, 27.08.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Wir Menschen haben viele Gaben, Möglichkeiten und Fähigkeiten. Sie sind Geschenke und
Segnungen Gottes. Sicher leisten wir unseren Beitrag dazu, doch ohne Gott hätten wir das alles
nicht. Das merken wir schmerzlich, wenn unsere Möglichkeiten und Fähigkeiten etwa aufgrund
einer Krankheit nachlassen. Wie gehen wir mit dem um, was uns gegeben ist? Wer meint, er
hätte alles selbst geschafft und es kommt alles aus ihm selbst heraus, wird schnell hochmütig
und hartherzig. Er schaut von oben auf andere herab, weil sie nicht so viel haben und nicht so
viel können. Wir sollten uns daher bewusst sein, dass vieles von Gott kommt und nicht aus uns
selbst. Das lässt uns mit einem ganz anderen Blick auf unsere Mitmenschen, auf unsere Welt
und auf uns selbst schauen. Wir müssen nicht krampfhaft festhalten, was uns gegeben ist,
sondern wir wissen, dass Gott uns wieder neu beschenken kann. Daher können wir im Herzen
weicher und offener werden und anderen etwas weitergeben. Der Wochenspruch des
morgigen Sonntages bringt das auf den Punkt: „Gott widersteht den Hochmütigen, aber den
Demütigen gibt er Gnade.“ (1. Petrus 5,5) Mit einer demütigen statt mit einer hochmütigen
Haltung geht es uns besser. Sie tut uns selber gut. Zur Demut hilft uns das Gebet. Denn im
Gebet drücken wir Gott unsere Dankbarkeit aus für das, was er uns gibt. Wir bekommen es so
in den Blick. Und das verändert uns, weg vom Hochmut, hin zur Demut.

Wir loben und danken Gott …
… für alles, was er uns schenkt, für alle unsere Gaben, Fähigkeiten und Möglichkeit, für alles,
was wir haben und was wir können.
… für den Regen, den unsere Natur dringend braucht.

Wir bitten in der Nähe für …
… uns selbst, dass wir nicht mit Hochmut, sondern in Demut auf uns und auf andere schauen,
dass wir uns auf Gott verlassen statt auf uns selbst und dass wir von dem weitergeben
können, was uns gegeben ist.
… alle Schulanfänger, dass sie einen gesegneten Tag erleben und dass sie trotz aller
Aufregung gut in die neue Lebensphase starten können.
… alle Schüler und Lehrer, dass sie mit neuer Kraft und Elan ins neue Schuljahr gehen.
… alle, die nicht wissen, wie sie die gestiegenen Preise für Gas, Strom und anderes bezahlen
sollen, dass sich Wege finden, dass es wirksame Hilfe gibt und dass niemand daran
verzweifelt.

Wir bitten in der Ferne für …
… Frieden in der Ukraine.
… die Flüsse in Deutschland, z.B. für den Rhein, der zu wenig Wasser führt oder die Oder mit
ihrem Fischsterben, dass dort die Normalität zurückkehren kann.

Amen.

 
 
29.08.2022, 08:37 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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