18/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Samstag, 18.06.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Der vergangene Sonntag trug den Namen Trinitatis. Es war der Sonntag, der an die Trinität, die
Dreieinigkeit Gottes aus Vater, Sohn und Heiligem Geist erinnert. Nun beginnt die lange Zeit
der Sonntage nach Trinitatis, die in diesem Jahr bis zum 20. Sonntag nach Trinitatis reicht.
Woche für Woche werden verschiedene Seiten Gottes und verschiedene Aspekte seines
Wirkens an uns Menschen ins Zentrum gestellt. Diese Zeit, die uns im Kirchenjahr eigentlich
eher unbedeutend erscheint, ist eine Zeit, in der wir viel über unseren Herrn lernen können. Es
kann eine Zeit des Wachstums für unseren Glauben werden. Jedoch ist auch klar, dass wir
niemals alle Seiten Gottes erkennen und verstehen können. So wenig, wie wir die Dreieinigkeit
Gottes wirklich verstehen können, so wenig können wir Gottes Wesen bis ins Letzte ergründen.
Ein Mensch hatte die Gelegenheit, vor Gottes Thron zu stehen. Es war der Prophet Jesaja, der
in einer Vision gemeinsam mit den Engeln in Gottes Thronsaal stand. In dieser Begegnung mit
Gott hat er erlebt, dass Gott nicht zu ergründen ist. Vielmehr führt die Begegnung mit ihm zur
Anbetung. Die Engel lobten Gott und riefen: „Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle
Lande sind seiner Ehre voll!“ (Jesaja 6,3) Und so kann diese lange Trinitatiszeit nicht nur eine
Zeit werden, in der wir Gott hoffentlich immer wieder begegnen und in der uns Gott immer
wieder verschiedene Seiten von sich offenbart. Es kann für uns eine Zeit der Anbetung werden.

Wir loben und danken Gott …
… dafür, dass er heilig, heilig, heilig ist und weil alle Lande seiner Ehre voll sind.
… dafür, dass er sich uns zeigt, dass er uns verschiedene Seiten von sich offenbart und dass
wir ihm immer wieder begegnen dürfen.
… für das schöne Sommerwetter.

Wir bitten in der Nähe für …
… die kommende lange Trinitatis-Zeit, dass es eine Zeit des Wachstums für unseren Glauben
und eine Zeit der Anbetung Gottes werden möge.
… alle, die letzte Woche Jubelkonfirmation hatten (in Sehma, Cranzahl oder Oberwiesenthal)
oder an diesem Sonntag haben (in Cunersdorf oder Hammerunterwiesenthal), dass die
Jubelkonfirmation eine Gelegenheit sein möge, in der sie den Glauben (neu) ins Zentrum
rücken, auf Gottes Segen vertrauen und bewusst ihren Glauben bekennen.
… Wasser für unsere Felder und Gärten, für unsere Quellen und Brunnen.

Wir bitten in der Ferne für …
… alle, denen (in nah und fern), die Hitze besonders zu schaffen macht, dass sie die heiße Zeit
gut überstehen.
… Frieden in der Ukraine.
Amen

 
 
20.06.2022, 08:38 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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