13/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Samstag, 23.04.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Wir sind in der Osterzeit. Die Osterzeit ist eine Freudenzeit. Jesus, der am Kreuz gestorben war,
ist am dritten Tag auferstanden von den Toten. Das ist – mit weitem Abstand – die beste
Botschaft, die die Welt je gehört hat. Es ist die Botschaft des Lebens, die auch für uns gilt.
Diese Botschaft strahlt durch alle schweren Nachrichten hindurch, die uns in unserem Leben
begegnen und die uns mit Unruhe auf die Welt schauen lassen. Das ist die lebendige Hoffnung,
die uns als Christinnen und Christen erfüllt. Sie hat Kraft, auch angesichts der
Hiobsbotschaften dieser Welt. Der Wochenspruch des morgigen Sonntags erzählt von dieser
Hoffnung, die weit über Ostern hinaus reicht: „Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus
Christus, der uns nach seiner großen Barmherzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen
Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten." (1. Petrus 1,3) Diese Hoffnung
erfüllt unser Herz und unser Leben, wenn wir unseren Gott für all das loben, was er für uns
getan hat. Wenn wir dieses Gotteslob im Herzen haben, wird es für uns zur lebendigen
Hoffnung. Deshalb steht das Lob für Gott in unseren Gebeten vor allen Bitten, die wir vor ihn
bringen. Sie stellen alles Bitten und Beten unter das Licht der lebendigen Hoffnung.

Wir loben und danken Gott ...
... dafür, dass Jesus alle unsere Schuld mit ans Kreuz und mit in den Tod genommen hat.
... dafür, dass Jesus von den Toten auferstanden ist und für die lebendige Hoffnung, dass er
auch uns mitnimmt auf den Weg zum ewigen Leben.
... für das Osterfest, das wir in diesem Jahr wieder „normal“ feiern konnten.

Wir bitten in der Nähe für ...
... die Konfis, die an diesem Sonntag in Neudorf und in Bärenstein konfirmiert werden, dass sie
sich mit ehrlichem Herzen zu Jesus bekennen, dass sie auch in der kommenden Zeit an
Jesus dran bleiben und dass sie eine fröhliche Feier haben.
... uns als als Christen, dass wir gerade in schweren Momenten aus unserer lebendigen
Hoffnung Kraft und Mut schöpfen für die Herausforderungen unseres Lebens.

Wir bitten in der Ferne für ...
... Frieden in der Ukraine.
... die Menschen, deren Heimat zerstört wurde, dass sie den Mut, die Kraft und die
Möglichkeiten bekommen, neu anzufangen.
... die eingeschlossenen Zivilisten, dass sie fliehen können.
... das orthodoxe Osterfest, das in Russland und in der Ukraine erst an diesem Sonntag gefeiert
wird, dass es auch für die Menschen dort zum Fest des Lebens, der lebendigen Hoffnung
und der Versöhnung wird. Amen.

 
 
25.04.2022, 21:13 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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