12/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Samstag, 02.04.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
In einer Zeit, in der vor allem negative Schlagzeilen die Nachrichten bestimmen, fällt es vielen
Christen nicht leicht, Gott zu loben. Das Gotteslob kommt nicht so leicht und nicht so
unbeschwert über die Lippen wie in „normalen“ Zeiten. Trotzdem verliert auch in diesen
Zeiten das Lob für Gott seine Bedeutung nicht. Es verändert unseren Blick auf Gott und es
verändert unseren Blick auf uns selbst. Im Lobpreis für Gott gewinnen wir – auch gegen den
Augenschein dieser Welt – neues Zutrauen zu Gottes Macht und Größe. Wir sehen auf all das
Gute, das er schon für uns getan hat und auf alles, was er für uns auch heute Gutes tut. Durch
diesen Lobpreis prägt sich uns ins Herz ein, dass wir in der Hand des großen Gottes stehen,
statt in der Hand der Mächte dieser Welt. Ein Sprichwort sagt: „Loben zieht nach oben.“ Das
mag abgedroschen klingen, aber da ist was dran. Denn unser Gotteslob zieht unseren Blick
nach oben zu Gott. Im Losungswort des gestrigen Tages finde ich beides wieder: die Situation,
die das Loben schwer macht, und die große Bedeutung des Gotteslobes. David betet: „Herr,
tue meine Lippen auf, dass mein Mund deinen Ruhm verkündige.“ (Psalm 51,17) Es ist gut,
wenn wir gerade in diesen Zeit in diese Bitte Davids einstimmen, ganz gleich, wie es uns
gerade geht. Gott möge uns das Lob auf unsere Lippen schenken, denn das ist die beste
Medizin gegen die Sorgen unserer Tage.

Wir loben und danken Gott ...
... für all das Gute, das er uns gegeben hat und jeden Tag gibt.
... für seine Macht und Größe – auch gegen den Augenschein unserer Welt.

Wir bitten in der Nähe für ...
... uns als Christinnen und Christen, dass Gott unsere Lippen auftue, auf dass unsere Münder
seinen Ruhm verkündigen und auf dass dieser Lobpreis unsere Gemeinden erfülle.
... unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden, die sich auf die Konfirmation und auf die
Konfirmanden-Prüfung vorbereiten, dass sie im Glauben vorankommen.
... die Menschen aus der Ukraine, die (besonders in Neudorf) bereits angekommen sind und
die noch bei uns ankommen werden, dass wir sie gut aufnehmen, sie versorgen und
ihnen geben, was sie in ihrer Situation brauchen.

Wir bitten in der Ferne für ...
... Frieden in der Ukraine.
... unsere Regierung, dass sie es schafft, die Energieversorgung für unser Land sicher und für
alle bezahlbar zu gewährleisten.
... alle Regierenden und alle Mächtigen dieser Welt, dass sie dem Frieden und dem Guten
dienen. Amen.

 
 
04.04.2022, 20:37 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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