11/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Samstag, 26.03.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Das Losungswort des gestrigen Tages hat eine wunderbare Verheißung für uns bereit. Es ist das
Versprechen Gottes, dass unsere Gebete nicht sinnlos sind. Es kann Zeiten in unserem
Gebetsleben geben, in denen es sich anfühlt, als hätten unsere Gebete keinen Sinn. Sie
scheinen ohne irgendwelche Auswirkungen zu verhallen. Gott scheint sie nicht zu hören. Das
sind keine schönen Zeiten. Dagegen hilft es zum einen, wenn wir ganz bewusst nach
Gebetserhörungen Ausschau halten. Zu bemerken, wo Gott auf mein Gebet reagiert, das ist
ganz wichtig. Wir glauben: Es ist kein Zufall, wenn die Dinge, um die wir gebetet haben,
Wirklichkeit werden. Auch kleine Gebetserhörungen helfen uns in Zeiten, in denen unser
Gebet sinnlos scheint. Sie vertreiben den Eindruck, Gott sei taub. Dagegen hilft es aber auch,
wenn wir uns immer wieder an die Verheißung Gottes erinnern: „Der HERR spricht: Er ruft
mich an, darum will ich ihn erhören.“ (Psalm 91,15) Mit diesem Versprechen dürfen wir Gott in
den Ohren liegen. Es macht uns Mut, im Gebet nicht nachzulassen und das, was uns bewegt,
vor Gott zu bringen. Das hilft uns gerade in der aktuellen Zeit. Gegen den Krieg anzubeten,
scheint manchmal sinnlos zu sein und das Gebet für den Frieden scheint gerade nicht viel zu
bewirken. Umso wichtiger ist es, dass wir in unseren Gemeinden, in den Gottesdiensten und
Andachten, an vielen Orten sogar in extra angesetzten Friedensgebeten, unserem Gott in den
Ohren liegen. Ebenso sollten wir im stillen Kämmerlein und im persönlichen Gebet für den
Frieden eintreten. Gott verspricht: Du rufst mich an, darum will ich dich erhören.

Wir loben und danken Gott …
… für alle unsere Gebete, die er in der letzten Zeit erhört hat und für alle Erfahrungen, durch
die wir gemerkt haben, dass unsere Gebete weder sinnlos noch wirkungslos sind.
… für alle Friedensgebete in unseren Orten.
… für das angenehme Frühlingswetter.

Wir bitten in der Nähe für …
… alle Privatleute, aber auch für alle großen und kleinen Betriebe, die unter den hohen Kosten
für Sprit und Energie leiden, dass das ihre wirtschaftliche Existenz nicht gefährden möge.

Wir bitten in der Ferne für …
… Frieden in der Ukraine.
… alle Christen, die aus der Ukraine in andere Länder fliehen, dass sie in der Fremde eine
Glaubensheimat finden und dass sie dort Geschwister treffen, die sie integrieren.
… unsere deutsche Regierung, besonders für den Bundeskanzler, dass sie gute Entscheidungen
treffen, dass sie auf die richtigen Ratgeber hören und dass Gott sie, bemerkt oder
unbemerkt, leiten möge.
Amen

 
 
28.03.2022, 10:33 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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