39/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Freitag, 31.12.2021
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Das Jahr 2021 geht zu Ende. Wenn wir auf dieses Jahr zurückschauen, wird es bei den meisten als
das zweite Corona-Jahr in Erinnerung bleiben. Die Einschränkungen, die Verluste und die Konflikte
dieses Jahres sind sicher bei vielen von uns das Erste, was uns zu diesem Jahr einfällt. Schön wäre
es, wir könnten das mit dem Jahreswechsel hinter uns lassen. Doch der Spruch für den
Altjahresabend, der uns über den Jahreswechsel begleitet, gibt uns auf das alte wie auf das neue
Jahr eine andere Perspektive. Es sind bekannte Worte aus einem Psalmgebet von David. Er betete
zu Gott: „Meine Zeit steht in deinen Händen.“ (Psalm 31,16a) Lasst uns auf das vergangene Jahr
schauen und sehen, wo wir in Gottes Hand standen. Wo hat uns Gott Gutes geschenkt und wo hat
er uns die Kraft gegeben, durch schwierige Zeiten hindurch und wieder heraus zu kommen? Viele
solche Momente werden wir in der Rückschau auf das Jahr 2021 entdecken. Das können wir Gott
im Gebet sagen und ihm dafür danken. Und auch im neuen Jahr 2022 steht unsere Zeit in Gottes
Händen. Wir wissen nicht, was das neue Jahr bringen wird. Wir ahnen, dass vieles dabei sein wird,
was uns nicht gefallen wird. Aber uns braucht nicht bange zu werden, wenn wir an das kommende
Jahr denken. Denn auch im kommenden Jahr sind wir durch Gottes Hand geführt und von seiner
Hand getragen. Voll Vertrauen können wir so auch das neue Jahr in Gottes Hand legen und uns
unter seinen Segen stellen. Und so können wir gerade zum Jahreswechsel einstimmen in das
Gebet und in das Bekenntnis des Psalmbeters David und zu unserem Gott sagen: „Meine Zeit steht
in deinen Händen!“

Wir loben und danken Gott …
… für alle Momente, in denen wir im vergangenen Jahr gemerkt haben: Unsere Zeit steht in
Gottes Händen. Er hat uns Gutes geschenkt und uns durch das Schwere geholfen.
... für die Weihnachtsgottesdienste, die wir feiern konnten und in denen wir die frohe
Weihnachtsbotschaft von der Geburt unseres Retters hören durften.

Wir bitten in der Nähe für …
… das Jahr 2022, dass wir auch im neuen Jahr spüren können, dass wir zu jeder Zeit in Gottes
Hand stehen und dass wir im Vertrauen zu ihm in das neue Jahr gehen können.
… alle, die über den Jahreswechsel arbeiten müssen, dass sie Kraft für ihre Arbeit bekommen.
Wir denken besonders an die Beschäftigten in Krankenhäusern und Pflegeheimen,
bei der Polizei und im Rettungsdienst.

Wir bitten in der Ferne für …
... Frieden in Osteuropa, auf dass es im neuen Jahr nicht zu Kämpfen zwischen Nato-Ländern
und Russland kommt.
... die verfolgten Christen in der Welt, dass ihre Verfolgung nachlassen möge und dass sie den
Glauben frei leben können. Amen

 
 
03.01.2022, 08:26 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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