34/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Mittwoch, 10.11.2021

„Betet ohne Unterlass!“

Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
In den letzten Tagen und Wochen überschlagen sich die wieder die Corona-Hiobsbotschaften. Viele
werden wieder krank. Die Maßnahmen, die uns schützen sollten, können uns nicht wie gehofft
schützen. Neue Einschränkungen machen uns wieder das Leben schwer. Und in all dem gehen die
Meinungen über all das so weit auseinander wie wohl noch nie. Die Zeiten sind also alles andere als
rosig. Wir als Christinnen und Christen aber haben dieser unangenehmen Zeit etwas
entgegenzusetzen. Der Apostel Paulus zeigt uns gerade für diese Zeit die richtige Richtung. Er sagt:
„Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, beharrlich im Gebet.“ (Römer 12,12) Wer an Jesus
glaubt, braucht nicht zu verbiestern, sondern kann fröhlich sein in der Hoffnung. Wir wissen, dass er
zu jeder Zeit bei uns ist und dass er unser Retter ist. Das ist unsere fröhliche Hoffnung. Das zu
wissen, das gibt uns in dieser Zeit auch Geduld. Viele sind ungeduldig. Am liebsten wäre uns, alles
wäre sofort anders. Mit dieser Ungeduld machen wir es uns selber schwer. Doch weil wir Hoffnung
haben, haben wir auch Geduld. Das alles schaffen wir aber nicht einfach so aus uns selbst heraus.
Dazu brauchen wir die Verbindung zu Gott. Das beharrliche Gebet ist es, dass uns durch unsere Zeit
hindurch hilft. Das Gebet stärkt uns zur fröhlichen Hoffnung und zur Geduld. Deshalb wollen wir
gerade jetzt im Gebet für andere und für uns selbst bitten.

Wir loben und danken Gott …
… für die Hoffnung, die wir haben, dass die Welt und unser Leben in Gottes Hand stehen, egal wie
die Zeiten gerade sind.
… dafür, dass ab 1. März eine neue Pfarrerin auf die Pfarrstelle in Neudorf und Cranzahl entsandt
wird.
… dafür dass wir den Martinstag auf verschiedene Weisen in unseren Gemeinden feiern können.

Wir bitten in der Nähe für …
… uns selbst, dass Gott uns mit fröhlicher Hoffnung und Geduld beschenkt.
… den Martinstag, dass er Große und Kleine dazu bringt, die Liebe Gottes in die Welt zu tragen.
… alle Kranken, dass Gott Heilung schenken möge.
… alle, die Ängste haben, dass Angst, Sorge und Panik nicht das Leben bestimmen, sondern dass sie
in solchen Momenten ins Gebet fliehen und alles Jesus überlassen können.
… unsere Region, dass die Corona-Zahlen nicht ins Unermessliche steigen mögen.
… unsere Gemeinden, dass wir auch mit verschiedenen Auffassungen beieinander bleiben.

Wir bitten in der Ferne für …
… den neu gewählten Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), besonders für die neue
Ratsvorsitzende Annette Kurschus, dass sie die EKD gut führen und dass Gott sie in diesem
Dienst leiten möge
… die Herbsttagung der Landessynode, die am kommenden Wochenende in Dresden stattfinden
soll, dass mit Gottes Weisheit die richtigen Entscheidungen getroffen werden. Amen

 
 
11.11.2021, 08:47 Uhr
Autor: Jana Heß
 
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