Ausgabe 33/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Ausgabe 33/21 Sonntag, 26.09.2021
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:

In diesen Wochen wird in unseren Gemeinden das Erntedankfest gefeiert. Einige haben heute
bereits Erntedank, andere am nächsten Sonntag. Der Dank steht dabei im Mittelpunkt. Gott hat uns
im vergangenen Jahr mit dem versorgt, was wir brauchen. Obwohl es in vielerlei Hinsicht ein
schwieriges Jahr gewesen ist, gab es keinen Mangel. In Psalm 118 heißt es: „Danket dem HERRN;
denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich.“ (Psalm 118,1) In unserem Leben sind an so
vielen Stellen Gottes Freundlichkeit und Güte erkennbar. Leider ist unser Blick dafür oft verstellt und
wir nehmen es nicht wahr. Die Dinge, die uns stören und über die wir uns aufregen, sind es, die
unseren dankbaren Blick verstellen. Das Bibelwort ebenso wie die Erntedankfeste fordern uns auf,
auf das zu schauen, wofür wir dankbar sein können anstatt auf das, was uns stört. Unsere so
wunderbar mit Gaben geschmückten Kirchen sind der Ausdruck unseres Dankens. Vielleicht haben
Sie Zeit, diese und nächste Woche auch einmal eine andere geschmückte Kirche anzuschauen? Die
vielen kreativen Ideen können uns zur Dankbarkeit inspirieren. Und das gilt auch und gerade heute,
wenn für viele die Politik eigentlich viel mehr im Zentrum steht als der Dank an Gott.

Wir loben und danken Gott …
… für die Ernte, die in diesem Jahr eingefahren werden konnte und dafür, dass uns Gott auch im
vergangenen, oftmals schwierigen Jahr versorgt hat.
… für die vielen Menschen, die für unsere Versorgung gearbeitet haben.
… für Gottes Güte und Freundlichkeit, die wir immer wieder erleben können.
… für die geschmückten Kirchen zu den Erntedenkfesten und für die Möglichkeit, dass wir mit
unseren Erntegaben etwas von dem weitergeben dürfen, was uns Gott anvertraut hat.
… für die Möglichkeit, wählen zu können.

Wir bitten in der Nähe für …
… uns selbst, dass wir dankbar auf Gottes Güte und Freundlichkeit schauen, statt unseren Blick von
dem verstellen zu lassen, was uns stört oder aufregt.
… unsere Erntegaben, dass sie für die Empfänger in nah und fern zum Segen werden.
… uns selbst, dass Gott uns eine weise Wahlentscheidung schenken möge.
… die Bürgermeisterwahl in Oberwiesenthal, dass der Kandidat gewählt wird, der am besten für die
Stadt ist und der die bestehenden Spaltungen am besten wieder zusammenführen kann.

Wir bitten in der Ferne für …
… die Bundestagswahl, dass Personen gewählt werden, die gut für uns als Bevölkerung sind, dass sie
das Land weise führen und dass sie dabei von Gottes Weisheit geleitet werden. Ebenso möge
die anschließende Regierungsbildung zum Besten der Menschen und im Sinne Gottes
verlaufen.
... die Bundestagswahl, dass die Wahlergebnisse akzeptiert werden und dass sie die Bevölkerung in
Deutschland wieder zusammenführen statt weiter zu spalten. Amen

 
 
27.09.2021, 08:42 Uhr
Autor: Jana Heß
 
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