Ausgabe 31/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Mittwoch, 25.08.2021
„Betet ohne Unterlass!“

Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Die Lage in Afghanistan war in den vergangenen Tagen in allen Medien präsent. Viele waren
und sind erschüttert, dass die Taliban wieder die Macht übernommen haben. Sie gelten als
Terrorgruppe und wir hören von viel Leid, das sie über Land und Leute bringen. Christen gibt es
in Afghanistan zumindest offiziell kaum noch. Jedoch wurden die Christen nicht erst unter den
Taliban, sondern schon von der vorherigen Regierung schwer verfolgt. Besonders für
diejenigen, die sich vom Islam zum Christentum bekehren, besteht Lebensgefahr. Laut dem
Weltverfolgungsindex von Open Doors herrscht in Afghanistan seit Jahren nach Nordkorea die
weltweit zweitschlimmste Christenverfolgung. Wir sind aufgefordert, für die wenigen (und
zumeist heimlichen) Christen in Afghanistan zu beten. Jedoch sagt uns Jesus, wir sollen
besonders auch für die Verfolger beten. Jesus fordert uns auf: „Ich aber sage euch: Liebt eure
Feinde und bittet für die, die euch verfolgen.“ (Matthäus 5,44) Die Feinde zu lieben, das ist
sicher eine der größten Herausforderungen. Aber für die Verfolger zu beten, das sollte uns
nicht schwer fallen. Das ist ein wichtiger Dienst, den wir für unsere unbekannten verfolgten
Geschwister in Afghanistan und in anderen Ländern tun können.

Wir loben und danken Gott …
… für die im Grundgesetz festgeschriebene Religionsfreiheit in Deutschland und dafür, dass wir
ohne Verfolgung unseren Glauben leben können.
… für alle christlichen Geschwister in der Welt, die trotz teilweise schwerer Verfolgung am
Glauben festhalten.

Wir bitten in der Nähe für …
… uns selbst, dass wir unsere verfolgten Geschwister nicht aus dem Blick verlieren und dafür,
dass wir uns von ihrem Mut eine kleine Scheibe abschneiden und unseren Glauben ohne
Scheu nach außen tragen.

Wir bitten in der Ferne für …
… die wenigen afghanischen Christen im Untergrund, dass sie nicht entdeckt werden, dass sie
Möglichkeiten haben, sich zu treffen, dass sie Zugang zu Gottes Wort haben und dass ihr
Glaube gestärkt wird.
… alle, die in Afghanistan oder in anderen Ländern Christen verfolgen, dass Gott ihr Herz
verändert, dass sie die Verfolgung stoppen und dass sie Jesus kennen lernen.
… alle, die in Afghanistan aus anderen Gründen verfolgt werden, z.B. weil sie mit Deutschen
oder Amerikanern zusammengearbeitet haben, dass es für sie Orte gibt, an denen sie in
Sicherheit leben können. Amen.

Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Dienstag, 31.08.2021

 
 
30.08.2021, 08:56 Uhr
Autor: Jana Heß
 
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