Ausgabe 30/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Ausgabe 30/21 Mittwoch, 18.08.2021
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Wir Menschen stehen oft im Wettbewerb zueinander. Wer ist besser? Wer hat mehr erreicht?
Wer hat den größeren Erfolg? Wir vergleichen uns ganz automatisch. Im Losungswort des
heutigen Tages dagegen sagt uns Gott, dass es darauf nicht ankommt. Wichtig ist es nicht, dass
wir die Erfolgreichsten sind. Der entscheidende Erfolg unseres Lebens ist es vielmehr, wenn wir
wir Gott kennen lernen. Es heißt: „So spricht der HERR: Ein Weiser rühme sich nicht seiner
Weisheit, ein Starker rühme sich nicht seiner Stärke, ein Reicher rühme sich nicht seines
Reichtums. Sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er klug sei und mich
kenne.“ (Jeremia 9,22-23) Gott lernen wir kennen, wenn wir mit ihm in unserem Leben
unterwegs sind. Aber nicht zuletzt lernen wir ihn auch kennen, wenn wir regelmäßig mit ihm
im Gespräch sind. Unsere Gespräche mit Gott sind unsere Gebete. Wenn wir beten, halten wir
Gott stets im Blick. Wir verlieren ihn nicht aus den Augen und nicht aus dem Sinn. In unseren
Dankgebeten sehen wir, was er getan hat. In unseren Bitten und Fürbitten lernen wir, ihm zu
vertrauen. Das Gebet ist ein „Kennenlernprogramm“ für Gott. Kurz und gut: Wer betet, ist klug
und kennt Gott. Das ist der wichtigste und größte Erfolg, den wir haben können.

Wir loben und danken Gott …
… für die Möglichkeit, mit Dank, Bitte und Fürbitte, ebenso mit Lob und Klage zu Gott zu
kommen und ihn in unseren Gebeten besser kennen zu lernen.
… für die Möglichkeit, dass viele, wenn auch derzeit eingeschränkt, reisen und in den Urlaub
fahren können.

Wir bitten in der Nähe für …
… unseren Landkreis, dass die Corona-Zahlen hier weiterhin so gering bleiben und wir auch in
der kommenden Zeit von den entsprechenden Freiheiten profitieren können.
… alle, die aus dem Urlaub zurückkommen, dass sie erholt und gestärkt wieder in ihren Alltag
starten können.

Wir bitten in der Ferne für …
… die Menschen in Afghanistan, dass sie vor Gewalt geschützt werden können, dass ihnen
trotz der Veränderungen Freiheiten bleiben, dass es nicht zu einer erneuten
Schreckensherrschaft unter den Taliban kommt und dass es nicht zu einer weiteren
schweren Flüchtlingskrise kommt.
… alle, die unter Naturkatastrophen leiden müssen, sei es unter den Überschwemmungen und
den Erdrutschen in der Türkei, unter dem Erdbeben in Haiti oder unter den Bränden in
Griechenland, Italien, Frankreich, Spanien, Portugal und Russland. Amen.

Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, 25.08.2021

 
 
30.08.2021, 08:53 Uhr
Autor: Jana Heß
 
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