15/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Samstag, 14.05.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Dieser Sonntag trägt den Namen Kantate. Kantate heißt „singt“. Dieser Sonntag passt perfekt in
die (nach)österliche Freudenzeit. Wie könnte man seine Freude besser ausdrücken als durch
das Singen. Lieder gehen uns ins Herz, besser als gesprochene Worte es jemals könnten.
Fröhliche Lieder sind Balsam für unsere Seele. Selbstverständlich gehört das Singen zu
unserem Glauben. In der Zeit, als das Singen nicht möglich war, haben wir gemerkt, was uns
ohne Gesang fehlt. Lieder sind nicht nur Ausdruck unseres Glaubens im Allgemeinen, sondern
auch unseres Gebetes im Besonderen. Viele unserer Lieder sind Gebete. Manchmal nehmen
wir das beim Singen gar nicht wahr. Achten wir mal drauf! Wir werden merken, wie viele
Lieder wir als Gebete zu Gott singen. So bereichern die Lieder unsere Gebete und damit
unsere Beziehung zu Gott. Der Wochenspruch für Kantate heißt: „Singet dem Herrn ein neues
Lied, denn er tut Wunder.“ (Psalm 98,1) In wunderbarer Weise wird diese Aufforderung in
einem bekannten (nicht mehr ganz so neuen) Gebetslied: „Großer Gott, wir loben dich; Herr,
wir preisen deine Stärke. Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke. Wie du warst
vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.“

Wir loben und danken Gott …
… für die Musik, die unser Herz erfreut.
… für die Vielfalt der Musik, die so groß ist wie die Vielfalt der Menschen.
… für die Fähigkeiten, die Gott uns geschenkt hat zum Singen oder zum Spielen der
unterschiedlichsten Instrumente.
… für die musikalischen Dienstgruppen, für unsere Kantoren und alle ehrenamtlichen
Verantwortlichen für die Kirchenmusik in unseren Gemeinden.

Wir bitten in der Nähe für …
… die musikalischen Gruppen in unseren Gemeinden, dass sie Freude daran haben,
miteinander zur Ehre Gottes zu musizieren und dass sich immer wieder genug
Mitwirkende zu diesem musikalischen Dienst einladen lassen.
… alle haupt- und ehrenamtlich für die Kirchenmusik Verantwortlichen, dass sie stets die
nötige Kraft und gute Ideen für ihren Dienst bekommen.
… alle in unseren Gemeinden, denen gerade nicht nach Singen zumute ist, weil sie krank, in
Sorge, verzweifelt oder in Trauer sind, dass Gott ihnen nahe kommt, ihnen neuen Mut
und neue Hoffnung schenkt, auf dass sie irgendwann gerne wieder in die Lieder
einstimmen.

Wir bitten in der Ferne für …
… Frieden in der Ukraine.
Amen

 
 
16.05.2022, 08:33 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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