1/22 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Donnerstag, 06.01.2022
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Das Jahr 2022 hat begonnen. Mit dem neuen Jahr bekommen wir auch eine neue
Jahreslosung. Die Jahreslosung dieses Jahres heißt: „Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt,
den werde ich nicht abweisen.“ (Johannes 6,37) Diese Jahreslosung können wir auf viele
verschiedene Weisen verstehen. Eine Möglichkeit ist es, dieses Bibelwort auf unser Gebet zu
beziehen. Wir kommen zu unserem Herrn und das tun wir besonders im Gebet. Wenn wir
beten, wenden wir uns vertrauensvoll an ihn. Wie gut ist es für uns! Zu jeder Zeit können wir
unsere Hände falten, ganz gleich in welcher Situation. Wir können uns viel Zeit zum Gebet
nehmen oder wir können in einer brenzligen Situation ein kurzes Stoßgebet zum Himmel
schicken. Wir können uns Gott ganz nahe fühlen oder wir können ihn gewissermaßen aus der
Ferne anrufen. Wir können vorformulierte Gebete aufnehmen oder wir können beten, wie uns
der Schnabel gewachsen ist. Wir können allein im stillen Kämmerlein beten oder gemeinsam in
einer Gebetsgemeinschaft. Wir können laut oder leise beten. So viele Möglichkeiten gibt es für
unser Gebet. Aber über unserem Gebet soll in diesem Jahr die Jahreslosung stehen. Ganz
gleich, wie wir uns an Gott und an unseren Herrn Jesus Christus wenden, er wird uns
annehmen und uns nicht abweisen. Richten wir uns betend an ihn, ganz gleich in welcher
Situation und in welcher Form!

Wir loben und danken Gott …
… für das Versprechen Jesu, dass er uns nicht abweisen wird, wenn wir zu ihm kommen.
… für die Möglichkeit des Gebetes, durch das wir uns in verschiedenen Situationen und in
unterschiedlichen Formen an unseren Herrn wenden und zu ihm kommen können.
… für den Epiphaniastag heute, denn dieser Tag führt uns noch einmal vor Augen, dass Gott
selbst in dieser Welt erschienen ist und dass er in unser Leben kommt.

Wir bitten in der Nähe für …
… das Jahr 2022, dass es gerade in unseren Gemeinden und in unseren Orten ein Jahr des
Friedens, der Versöhnung und der geistlichen Erneuerung werden möge.
… die Schülerinnen und Schüler in den Schulen unserer Orte, dass sie nach den Ferien wieder
mit Freude lernen, dass ihnen die Schule gut tut und dass noch möglichst lange die
Schulen offen bleiben.

Wir bitten in der Ferne für …
... die Menschen in Kasachstan, wo es schwere gewaltsame Konflikte gibt, dass kein
Bürgerkrieg großes Leid über die Leute bringt.
… die Menschen in der Türkei, wo wegen der sehr großen Inflation das Geld immer weniger
Wert hat und viele Menschen in Existenznot geraten, dass die Leute nicht unter die
Räder kommen. Amen

 
 
06.01.2022, 15:49 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
Kontakt brief      |      © 2005 - 2022 Ev.-Luth. Kirchgemeinde Neudorf      |      Impressum / Datenschutzerklärung