38/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Donnerstag, 23.12.2021
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
In unserer Zeit spielt das Begriffspaar schlafend / wach eine große Rolle. Von zwei Richtungen wird
es verwendet. Einerseits wird es gebraucht, wenn jemand gegen die die Corona-Maßnahmen, die
Corona-Impfung oder den Staat allgemein ist. Da heißt es: Wir sind wach und sehen was wirklich los
ist. Alle anderen sind „Schlafschafe“. Andererseits wird es gebraucht, wenn jemand besonders
darauf achtet, dass mit der Sprache niemand diskriminiert wird und Wert auf die politische
Korrektheit legt. Wer das tut, hält sich für „woke“, zu deutsch: aufgeweckt, wach. Doch schon lange
sagt uns die Bibel: Seid wachsam! Im Lehrtext von heute heißt es: „Von Gebet und Fürbitte lasst
nicht ab: Betet allezeit im Geist und dazu seid wach!“ (Epheser 6,18) Wachsam zu sein, das heißt in
der Bibel, die Augen für die unsichtbare Welt offen zu halten. Und wach zu sein, das heißt, im Gebet
zu bleiben. Wachsam sind wir in der ständigen Verbindung zu Gott. Als sich in der Heiligen Nacht
auf Bethlehems Feldern für die Hirten der Himmel auftat, waren sie hellwach. Sie haben gesehen,
was in der unsichtbaren Welt geschieht. Das hat sie an die Krippe zu Jesus geführt. Und es hat sie in
die Anbetung Gottes geführt. In dieser Nacht sind sie wach geworden für den Glauben. Und so geht
es zu Weihnachten darum, dass wir im Glauben wach sind. Die beste Hilfe zur Wachsamkeit ist
unser Gebet. In diesem Sinne sollten wir Christen wirklich wach sein, anstatt zu schlafen.

Wir loben und danken Gott …
… dafür, dass Gott als Mensch in dieser Welt geboren wurde, dass er für uns Menschen den Himmel
aufschließt und dass mit Jesus der Friedefürst in diese Welt kommt – kurz und gut: für
Weihnachten!
… für alle Möglichkeiten, die wir in der Weihnachtszeit haben, Gottesdienste zu feiern und die frohe
Weihnachtsbotschaft zu hören.

Wir bitten in der Nähe für …
… uns selbst, dass wir zu Weihnachten wie die Hirten wach werden für den Glauben und für
unseren Heiland Jesus Christus.
… unsere Familien, dass es zum Weihnachtsfest ein gutes Miteinander geben möge und Streit und
Zwietracht überwunden werden können.
… den Polizisten, der in Annaberg zusammengeschlagen wurde, dass er körperlich und seelisch
wieder auf die Beine kommt; ebenso für alle Polizisten und Rettungskräfte, die Einsätze in
unangenehmen Situationen haben, dass sie stets die nötige Kraft für ihren wichtigen Dienst
bekommen und dass ihnen der nötige Respekt entgegengebracht wird.
… alle, die der Polizei, den Vertretern des Staates oder den Rettungskräften kritisch
gegenüberstehen, dass sie sich in Konfliktfällen nicht von Hass und Gewalt leiten lassen.

Wir bitten in der Ferne für …
… unser Land, unsere Gesellschaft und unsere Welt, dass sie die frohe Weihnachtsbotschaft hört,
Jesus kennen lernt und sich durch den Friedefürst verändern lässt. Amen

 
 
23.12.2021, 15:29 Uhr
Autor: Matti Schlosser
 
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