Ausgabe 32/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Die letzten Tage waren sehr verregnet. Aus den letzten trockenen Jahren wissen wir, wie
wichtig der Regen ist. Manchmal geht uns der Regen auf die Nerven. Aber trotzdem können
wir für das Wasser vom Himmel dankbar sein. Doch in diesem Jahr brauchen besonders die
Bauern dringend ein paar trockene Tage. Das Getreide muss trocknen, bevor es es geerntet
werden kann. Und so merken wir auch in diesem Jahr, dass die Ernte und damit auch unsere
Versorgung nicht allein in unserer menschlichen Hand steht. Auch in diesem Jahr sind wir auf
die Hilfe Gottes angewiesen. Und so ist es ein wichtiges Gebetsanliegen, um trockene Tage und
um eine gute Ernte zu bitten. Ganz automatisch bitten wir darum, wenn wir beten, wie Jesus
es uns gelehrt hat. Denn im Vaterunser bitten wir Gott: „Unser tägliches Brot gib uns heute.“
(Matthäus 6,11) In dieser Bitte steckt auch die Bitte drin, dass Gott alles schenken möge, was
für eine gute Ernte wichtig ist. So lasst uns diese Bitte ganz bewusst an Gott richten.

Wir loben und danken Gott …
… für das tägliche Brot, dafür, dass wir an jedem Tag das haben, was wir zum Leben brauchen
und dafür, dass wir uns selbst bei einer schlechten Ernte keine Sorgen um unser
Überleben machen müssen.
… dafür, dass dieses Jahr kein Dürrejahr ist, sondern dass wir genug Wasser haben.

Wir bitten in der Nähe für …
… gutes Wetter, das es den Landwirten ermöglicht, eine ertragreiche Ernte einzufahren.
… alle Schülerinnen und Schüler, dass sie mit neuer Energie nach den Ferien in ein gutes neues
Schuljahr starten können.
… alle Schulanfänger, dass sie mit Freude die Schule beginnen und einen regelmäßigen
Schulalltag kennen lernen können.
… alle Lehrerinnen und Lehrer, dass sie auch unter schwierigen Bedingungen die richtigen
Mittel und Wege finden, die Inhalte zu vermitteln und das, was im letzten Jahr nicht
geschafft wurde, aufzuholen.
... die Kreise in unseren Gemeinden, dass sie nach den Sommerferien wieder gut anlaufen
können. Besonders denken wir an die Kindergruppen und an die musikalischen Kreise.

Wir bitten in der Ferne für …
… alle Menschen, denen es am täglichen Brot fehlt, dass sie bekommen, was sie zum Leben
brauchen.
… den Wahlkampf in Deutschland, dass es einen fairen Umgang miteinander gibt und dass uns
die Augen geöffnet werden, wer gut für uns und für unser Land ist. Amen

 
 
02.09.2021, 13:35 Uhr
Autor: Jana Heß
 
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