Ausgabe 28/21 Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Mittwoch, 04.08.2021
„Betet ohne Unterlass!“
Sehmataler Gebetsnewsletter

Gedanken zum Gebet:
Der kommende Sonntag ist der sogenannte Israelsonntag. Wichtig ist an diesem Sonntag die
Verbindung von uns Christen zum Volk Israel, Gottes auserwähltem Volk. Diese Erwählung hat
auch heute noch Bestand. Zugleich kam vom jüdischen Volk ausgehend das Heil auch zu uns.
Weil Jesus, der selbst Jude war, uns den Weg zum Vater frei macht, dürfen wir auch ein Teil des
umfassenden Gottesvolkes sein. Leider ist diese enge Verbindung zwischen Christen und Juden
in den vergangenen Jahren, Jahrzehnten und Jahrhunderten immer wieder in Vergessenheit
geraten. Christen haben ihr jüdisches Erbe vergessen und die Juden als Feinde angesehen.
Dankbar bin ich, dass sich diese Zeiten geändert haben und viele Christen die Juden wieder als
ihre Wurzel und Quelle des Heiles erkennen. Darauf liegt Segen. Gott sagte zu Abraham: „Ich
will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen.“ (1. Mose 12,3) So sollen auch
wir Gottes Volk segnen, statt es zu verfluchen. Am besten geschieht das in unseren Gebeten. In
der Fürbitte können wir für Gottes auserwähltes Volk eintreten und Gott um seinen Segen für
sein Volk bitten. Der Israelsonntag ist ein guter Anlass, das in unsere Gebete aufzunehmen.
Wir dürfen uns sicher sein, dass darauf auch für uns ein großer Segen liegt. Das hat Gott
versprochen.

Wir loben und danken Gott …
… dafür, dass Gottes auserwähltes Volk im Staat Israel eine Heimat hat, die seit über 73 Jahren
Bestand hat.
… für das jüdische Leben, das es in Deutschland wieder gibt.
… für das Heil, das uns Christen von den Juden herkommt und dafür, dass wir als Christen
durch Jesus Teil des umfassenden Gottesvolkes sein dürfen.

Wir bitten in der Nähe für …
… uns selbst, dass wir unseren Blick auf Israel und auf die Juden durch Gottes Wort leiten
lassen statt durch alte Vorurteile.
... alle Kranken in unseren Gemeinden, dass sie trotz ihrer Krankheit gesegnete Zeiten erleben
und dass ihnen liebe Menschen hilfreich zur Seite stehen.

Wir bitten in der Ferne für …
… Israel, dass alle Menschen in diesem Land in Frieden leben können.
… alle Juden, die in Deutschland leben, dass ihnen nicht länger Hass und Antisemitismus
entgegenschlagen.
… alle, die bei dem Zugunglück in Tschechien verletzt wurden und die durch den Unfall
Angehörige verloren haben, dass äußere und innere Wunden heilen können. Amen.

Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, 11.08.2021

 
 
05.08.2021, 14:17 Uhr
Autor: Jana Heß
 
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