45. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
am Mittwoch, den 9. Dezember 2020

Gedanken zum Gebet:
Der Advent ist die Zeit, in der wir „dem Herrn den Weg bereiten.“ Gott kommt in unsere Welt, denn er will ein Teil unseres Lebens werden. Es liegt an uns, ob wir ihn einlassen. Viele Menschen lassen ihn nicht ins Leben ein. Und auch wir sperren ihn oft genug aus unserem Leben aus und machen ihm die Türen nicht hoch und die Tore nicht weit. Das geschieht, wenn wir unseren Blick nur auf unseren Alltag, auf unsere Arbeiten und Aufgaben, auf unsere Ängste, Sorgen und Probleme richten. Sorgen haben wir gerade genug, wenn wir auf das aktuelle Geschehen in unserem Land und auf den bevorstehenden Lockdown schauen. Doch das soll nicht unsere hauptsächliche Blickrichtung sein. Unser Blick als Christen geht nicht nach unten, sondern nach oben. Der Wochenspruch für den 2. Advent heißt: „Seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.“ (Lukas 21,28b) Wenn wir unseren Blick nach oben richten, sehen wir: Unser Heiland kommt zu uns. Nicht das Virus, nicht die Politiker, auch nicht ich selbst spreche das letzte Wort über meine Sorgen. Das letzte Wort hat unser Erlöser, Jesus. Wir schauen auf ihn und wir lassen ihn in unser Leben ein, indem wir ihm im Gebet alles anvertrauen, was uns bewegt. Dann gehen wir Christen auch in Zeiten des Lockdowns erhobenen Hauptes durch die Welt.

Wir loben und danken Gott ...
... dafür, dass er in Jesus Mensch wurde und in unsere Welt kam, dass er unser Erlöser ist in Zeit und Ewigkeit und dass er über allem das letzte Wort spricht.
... dafür, dass wir ihm alle Sorgen und Probleme hinlegen können.
... für die Gottesdienste, die wir am 1. und 2. Advent feiern konnten und für die Kirchenvorstände, die wir einführen durften.

Wir bitten in der Nähe für ...
... uns selbst, dass wir vor allem auf Jesus, unseren Erlöser, schauen.
... alle Familien, die wieder von der Schließung der Schulen und Kindergärten betroffen sein werden, dass alle Kinder vernünftig unterkommen und dass es in den Familien ein gutes Miteinander gibt.
... alle, die in dieser Zeit unter Einsamkeit leiden, dass sie daran nicht verzagen.
... das medizinische Personal, vor allem in Praxen und Krankenhäusern, dass sie den Patienten helfen können und alle Aufgaben bewältigen können.
... die neu eingeführten Kirchenvorstände unserer Gemeinden, dass sie ihren Dienst mit Freude, Liebe und Weisheit tun.

Wir bitten in der Ferne für ...
... unsere ganze Welt, dass viele Menschen Jesus die Türen ihres Herzens hoch und die Tore ihres Lebens weit machen.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 16. Dezember 2020.

 
 
10.12.2020, 15:31 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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