39. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
am Donnerstag, den 22. Oktober 2020

Gedanken zum Gebet:
Das Corona-Virus hat uns wieder fest im Griff. Die Nachrichten sind schlecht. Die Prognosen sind düster. Vereinzelt aber erreichen uns hoffnungsvolle Nachrichten: Die Forschung macht Fortschritte. Medikamente könnten erfolgreich sein. Impfstoffe sind vielversprechend. Diese guten Nachrichten sind wie ein Silberstreif am Horizont. Viele klammern sich an diese Hoffnung. Für viele ist das die einzige Hoffnung. Wir Christen dagegen haben eine andere Hoffnung. Sicher sind auch wir froh und dankbar über die Medikamente und Impfstoffe, die entwickelt werden. Das sollten wir auch als Christen nicht gering schätzen. Aber unsere eigentliche Hoffnung liegt bei Gott. Im Wochenspruch, der uns in dieser Woche begleitet, heißt es: „Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.“ (Jeremia 17,14) Die Hoffnung auf unseren Herrn ist viel mehr als ein Silberstreif am Horizont. Sie ist eine Kraftquelle für jeden Tag, gerade in der jetzigen Zeit. Und deshalb lasst uns beten: „Heile du mich, HERR, so werde ich heil; hilf du mir, so ist mir geholfen.“

Wir loben und danken Gott ...
... für die Gewissheit, dass wir bei IHM Hilfe und Heil finden.
... für alle Fortschritte, die die Forschung in der Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gemacht hat, sei es gegen Corona oder gegen alle anderen Krankheiten.

Wir bitten in der Nähe für ...
... uns alle, dass wir Heil und Hilfe bei Gott finden, der Medizin aber trotzdem das nötige Vertrauen entgegenbringen.
... alle, die an Covid-19 erkrankt sind und die im Krankenhaus und auf den Intensivstationen liegen, dass sie den Kampf gegen das Virus gewinnen.
... alle, die in den Alten- und Pflegeheimen wohnen und die wegen Besuchsverboten von der Einsamkeit belastet sind, dass sie nicht vergessen werden.
... das Gesundheitsamt in Annaberg, dass die Mitarbeiter dort ihre riesigen Aufgaben bewältigen können.
... alle, die auf Arbeit wegen der Erkrankung oder der Quarantäne von Kolleginnen und Kollegen viel mehr Aufgaben haben, dass sie das schaffen können.

Wir bitten in der Ferne für ...
... alle Forscherinnen und Forscher, dass sie zu guten Ergebnissen kommen und hilfreiche Medikamente und Impfstoffe entwickeln.
... diejenigen, die entscheiden, ob und wann Medikamente und Impfstoffe in Deutschland zum Einsatz kommen können, dass sie diese Entscheidung weise treffen.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 28. Oktober 2020.

 
 
22.10.2020, 18:56 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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