33. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
am Mittwoch, den 9. September 2020

Gedanken zum Gebet:
Im Gebet können wir alles vor Gott bringen, was uns bewegt und was uns auf dem Herzen liegt. Oft liegen dabei unsere eigenen Probleme obenauf. Das, was uns jeden Tag beschäftigt, steht uns viel mehr vor Augen als das, was scheinbar weit weg ist. Und so schauen wir im Gebet schnell vor allem auf uns selbst. Das Gebet ist dann ein egoistisches Gebet. Doch in unserem Glauben sollen wir nicht nur auf uns selber schauen. Unser Glaube ist kein egoistischer Glaube. Im Wochenspruch dieser Woche sagt uns Jesus Christus: „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan.“ (Matthäus 25,40b) Jesus meint das vor allem ganz praktisch. Wir sollen den Leuten helfen, die Hilfe brauchen. Aber ich bin überzeugt, dass sich das auch auf das Gebet übertragen lässt. Auch im Gebet können wir etwas für andere tun. Viele Menschen brauchen unser Gebet. Je mehr wir dafür die Augen offen halten, desto mehr werden wir diese Leute entdecken. Deshalb soll unser Gebet vor allem auch eine Fürbitte sein für die, die unser Gebet brauchen. Unser Gebet soll kein egoistisches Gebet sein, sondern ein Gebet für andere.

Wir loben und danken Gott ...
... für den Regen am Wochenende und für die spätsommerlichen Tage jetzt.
... für alles, was in den Wäldern und in den Gärten wächst, für die Pilze, die Beeren, das Obst und das Gemüse.

Wir bitten in der Nähe für ...
... die bevorstehenden Wahlen zu den neuen Kirchenvorständen, dass es Wahlen im Sinne Gottes und zum Wohle der Gemeinden sein mögen.
... die bevorstehende Jubelkonfirmation in Sehma, dass auch diejenigen, die seit der Konfirmation Gott und den Glauben vergessen haben, wieder zurückfinden.
... uns alle, dass wir in unserem Handeln und in unserem Beten die Menschen nicht vergessen, die unsere Hilfe brauchen.

Wir bitten in der Ferne für ...
... Frieden in unseren deutschen Städten. Besonders denken wir an Leipzig, dass dort die Gewalt zurückgedrängt werden kann und dass es eine Versöhnung zwischen den Linksautonomen und der Polizei geben kann.
... Spanien, wo schon wieder die Corona-Zahlen steigen und in Madrid die Intensiv-Betten knapp werden.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter ist im Pfarramt auch in gedruckter Form kostenfrei erhältlich und kann bei Bedarf gern weitergegeben werden.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 16. September 2020.

 
 
10.09.2020, 16:19 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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