31. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
am Mittwoch, den 26. August 2020

Gedanken zum Gebet:
Der schwedische König Gustav Adolf sagte in der Zeit des Dreißigjährigen Krieges: „Fleißig gebetet ist halb gesiegt.“ Der Schwedenkönig wusste, dass letztlich an Gottes Segen und an Gottes Hilfe alles gelegen ist. Das Gebet war die Kraft, auf die er sich bei seinen Aufgaben verlassen hat. Er wusste, dass er als Mensch aus eigener Kraft nicht viel ausrichten kann. Das weiß auch die Bibel. Es heißt: „Ihr seid begierig und erlangt's nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft; ihr habt nichts, weil ihr nicht bittet.“ (Jakobus 4,2) Natürlich sollte niemand von uns Krieg führen wie Gustav Adolf. Und natürlich darf niemand morden, um etwas zu bekommen. Aber auch wir „kämpfen“ jeden Tag um viele Dinge. Das sind die täglichen Herausforderungen und Kämpfe unseres Alltags. Auch wir machen dann oft den gleichen Fehler wie die Menschen, an die sich Jakobus wendet. Wir vergessen das Gebet und versuchen es mit Mitteln und Wegen, die nicht gut sind. Doch das führt uns nicht ans Ziel. Die Anstrengung bleibt umsonst. Im Gebet aber leitet uns Gott an seine guten Ziele und das ist ein großer Gewinn für unser Leben.

Wir loben und danken Gott ...
... dafür, dass wir im Gebet mit all den Herausforderungen unseres Alltags zu ihm kommen können und dass er uns so oft Kraft und Gelingen schenkt.

Wir bitten in der Nähe für ...
... alle Schülerinnen und Schüler genauso wie für alle Lehrkräfte, die in der kommenden Woche wieder in die Schulen müssen, dass sie nach den Ferien mit neuer Energie und neuer Freude starten können. Wir denken dabei besonders an die Schulen in Neudorf, Sehma, Annaberg-Buchholz und Oberwiesenthal, in die viele Kinder aus unseren Orten gehen. Das neue Schuljahr möge ein gesegnetes Jahr sein, in dem es nicht zu viele Corona-Einschränkungen gibt.
... alle Schulanfänger aus unseren Orten, dass sie gut und gesegnet in den neuen Lebensabschnitt starten können und dass sie am Samstag schöne Feiern haben.
... uns selbst, dass wir im Gebet nach Gottes Wegen fragen statt unsere eigenen Wege zu gehen.

Wir bitten in der Ferne für ...
... die Politiker in Dresden und in Berlin, die wieder über die Corona-Maßnahmen entscheiden, dass Gott sie mit Weisheit beschenken möge.
... alle, die in dieser Welt z. B. für Frieden oder gegen die Pandemie kämpfen, dass sie nicht nur arbeiten, sondern auch beten, denn „fleißig gebetet ist halb gesiegt.“

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter wird in den nächsten Tagen wieder im Flur des Pfarrhauses zum Mitnehmen und Weitergeben ausgelegt.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 2. September 2020.

 
 
26.08.2020, 15:15 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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