27. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!
Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
am Dienstag, den 21. Juli 2020

Gedanken zum Gebet:
Am Ende unserer Gottesdienste bekommen wir mit dem Segen zugesagt, dass Gott über uns sein Angesicht leuchten lässt. Wenn Gott für uns da ist, dann ist das wie ein Leuchten für unsere Seele. Gerade dann, wenn Sorgen uns drücken, wenn es in unserer Seele dunkel ist, tut uns dieses Leuchten gut. Ein Missionar aus Neuguinea erzählt, dass ein Mann dort nach dem Gottesdienst noch lange vor dem Altar kniet. Auf die Frage, warum er das macht, antwortet er lächelnd: „Ich halte meine Seele in die Sonne.“ Das Gebet ist ein großer Segen, denn im Gebet kommt das Licht und die Wärme Gottes in unsere Seele. Im 139. Psalm, dem Wochenpsalm des vergangenen Sonntags, betet David: „Spräche ich: Finsternis möge mich decken und Nacht statt Licht um mich sein –, so wäre auch Finsternis nicht finster bei dir, und die Nacht leuchtete wie der Tag. Finsternis ist wie das Licht.“ (Psalm 139,11+12) Lasst uns möglichst oft im Gebet unsere Seele in die Sonne halten. So wird auch in unserer Seele aus Dunkelheit Licht und aus Nacht Tag. Lasst uns Gott wie im Gesangbuchlied bitten: „Du durchdringest alles, lass dein schönstes Lichte, Herr, berühren mein Gesichte.“ (EG 165,6)

Wir loben und danken Gott ...
... dafür, dass Gottes Gegenwart Wärme und Licht in unsere Seele bringt.
... für die Gottesdienste und auch für das Heilige Abendmahl, das wir am vergangenen Sonntag in einigen Gemeinden feiern konnten.

Wir bitten in der Nähe für ...
... die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrkräfte, die nun Ferien haben, dass sie in den Ferien nach diesem schwierigen Schuljahr neue Kraft tanken können.
... alle, die in den nächsten Wochen in den Urlaub fahren, dass der Urlaub erholsam sein möge, dass alle Fahrten unfallfrei verlaufen mögen, dass die Urlauber neue Blicke auf die Welt gewinnen mögen und dass durch die Urlaubsreisen das Corona-Virus nicht wieder stärker verbreitet werden möge.
... alle, die in den Ferien auf Rüstzeiten fahren, dass dadurch ihr Glaube gestärkt werden möge.

Wir bitten in der Ferne für ...
... Frieden in unseren deutschen Städten, z. B. in Frankfurt am Main.
... die Staaten Europas, dass sie gute Wege der Zusammenarbeit finden, um die Folgen der Corona-Pandemie zu bekämpfen.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter wird in den nächsten Tagen wieder im Flur des Pfarrhauses zum Mitnehmen und Weitergeben ausgelegt.
Die nächste Ausgabe folgt voraussichtlich am Mittwoch, den 29. Juli 2020.

 
 
21.07.2020, 22:26 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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