17. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!

Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
am Mittwoch, den 20. Mai 2020

Gedanken zum Gebet:
Am kommenden Donnerstag feiern wir Christi Himmelfahrt. Der Evangelist Lukas berichtet davon, wie Jesus in den Himmel aufgehoben wurde. Doch die Jünger waren nicht etwa traurig darüber, dass Jesus schon wieder weg war. Voll Vertrauen und voll Freude beten sie zu Gott. Die Bibel erzählt: „Und es geschah, als er sie segnete, schied er von ihnen und fuhr auf gen Himmel. Sie aber beteten ihn an und kehrten zurück nach Jerusalem mit großer Freude und waren allezeit im Tempel und priesen Gott.“ (Lukas 24,50-53) Diese freudige Reaktion der Jünger hat ihre Gründe. Sie wissen, dass Jesus nun beim Vater ist und dort zur Rechten des Vaters sitzt. Das bedeutet, dass ihm die Macht über Himmel und Erde übertragen ist. Und sie wissen, so hat es Jesus ja selbst angekündigt, dass Jesus zum Vater vorausgegangen ist, damit alle, die glauben, diesen Weg einmal hinterhergehen können. Weil Jesus in den Himmel aufgefahren ist, wissen sie: Wir können uns in Zeit und Ewigkeit ihm anvertrauen. Sie beten ihn an und so halten sie die Verbindung aufrecht zu dem, der in den Himmel aufgefahren ist. Diese Verbindung rettet sie zum ewigen Leben. Diese Verbindung ist auch unsere Rettung. Das ist wahrlich Grund genug, Gott zu preisen.

Wir loben und danken unserem Gott ...
... weil die Welt in seiner Hand steht und weil er stärker ist als alle Mächte dieser Welt.
... weil die Verbindung zu seinem Sohn Jesus Christus unsere Rettung ist in Ewigkeit.
... dafür, dass es in den letzten Tagen im Erzgebirgskreis kaum neue Ansteckungen mit dem Corona-Virus gegeben hat.

Wir bitten in unserer Nähe für ...
... die Kindergärten und die Schulen, die ihren Betrieb wieder aufgenommen haben, dass die Kinder nach der langen Pause wieder gut hineinkommen, dass die Lehrer/innen und die Erzieher/innen gute Wege finden, mit der besonderen Situation umzugehen und dass in den Schulen und in den Kindergärten keine Infektionen auftreten mögen.
... unsere Gemeinden, dass auch hier bald wieder die Arbeit mit Kindern richtig beginnen kann und dass bei den Kindern das Fundament des Glaubens gelegt werden kann.
... den Feiertag, dass ihn viele als den Himmelfahrtstag annehmen mögen statt nur als Vatertag oder als Männertag.

Wir bitten in der Ferne für ...
... die Menschen in Brasilien, wo sich ein neuer „Corona-Hotspot“ entwickelt hat.
... die Menschen in Indien und in Bangladesch, wo mitten in dieser Krisenzeit auch noch der schwerste Zyklon seit 20 Jahren wütet.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter wird in den nächsten Tagen wieder im Flur des Pfarrhauses zum Mitnehmen und Weitergeben ausgelegt.

 
 
20.05.2020, 23:38 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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