15. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!

Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
am Mittwoch, den 13. Mai 2020

Gedanken zum Gebet:
Wenn wir beten, bewegt uns oft eine Frage: Wird Gott unser Gebet erhören? Manche Gebete werden erhört. Leider merken wir das oft nicht, weil wir es gar nicht wahrnehmen. Deshalb lasst uns hinschauen und bewusst wahrnehmen, wo Gott unser Beten erhört hat. Das ist ein großer Grund zur Dankbarkeit. Manchmal erhört Gott unsere Gebete aber auch anders, als wir uns das gewünscht und vorgestellt haben. Doch auch daran erkennen wir, wie gut es Gott mit uns meint. Allerdings gibt es auch Gebete, die scheinbar gar nicht erhört werden. Das lässt uns einerseits zweifeln. Andererseits aber sind auch die scheinbar unerhört gebliebenen Gebete keine wertlosen Gebete. Denn in diesen Gebeten sind wir trotzdem Gott nahegekommen. Wir konnten unsere Anliegen an ihn abgeben. Und das tut uns gut. Das hat König David so erlebt: Er schrieb: „Der Herr ist nahe allen, die ihn anrufen, allen, die ihn mit Ernst anrufen.“ (Psalm 145,18) Die Momente, in denen wir im Gebet mit Gott verbunden sind, sind sehr wertvolle Momente. Jedes Gebet ist eine wertvolle Zeit mit Gott.

Wir loben und danken unserem Gott ...
... weil wir in Deutschland seit über 75 Jahren in Frieden leben.
... für die Gottesdienste, die wir am vergangenen Sonntag gemeinsam in unseren Kirchen feiern konnten.
... für alle wertvollen Momente mit unserem Gott, die wir im Gebet erleben können.
... für alle erhörten Gebete.
... für allen Regen, der unsere Erde befeuchtet hat.

Wir bitten in unserer Nähe für ...
... alle Familien und alle anderen Orte, wo sich Menschen begegnen, dass die Menschen in Frieden miteinander umgehen können.
... alle die, die unter psychischen Problemen leiden, dass sie die Herausforderungen dieser Zeit bewältigen können.
... unsere blühende Natur, dass sie durch die „Eisheiligen“ nicht zu viel Schaden nehmen möge.

Wir bitten in der Ferne für ...
... Frieden in unserem ganzen Land, im Inneren wie im Äußeren.
... alle Menschen im Land um Besonnenheit und Geduld, damit wir zwar kritisch bleiben, aber nicht in eine chronische Protesthaltung gegen die Regierenden verfallen.
... alle, die im Staat, in der Gesellschaft und in der Kirche Entscheidungen treffen müssen, dass sie mit Weisheit beschenkt sind.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter wird in den nächsten Tagen wieder im Flur des Pfarrhauses zum Mitnehmen und Weitergeben ausgelegt.

 
 
13.05.2020, 21:32 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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