12. Sehmataler Gebetsnewsletter

 
 

Betet ohne Unterlass!

Sehmataler Gebetsnewsletter von Pfarrer Matti Schlosser
am Samstag, den 2. Mai 2020

Gedanken zum Gebet:
Der Sonntag morgen trägt den Namen „Jubilate“. Das geht zurück auf Psalm 66. In diesem Psalm heißt es: „Jauchzet Gott, alle Lande! Lobsinget zur Ehre seines Namens; rühmet ihn herrlich! Sprecht zu Gott: Wie wunderbar sind deine Werke! Deine Feinde müssen sich beugen vor deiner großen Macht. Alles Land bete dich an und lobsinge dir, lobsinge deinem Namen.“ (Psalm 66,1-4) Der Psalm will, dass wir mit offenen Augen durch unsere Welt gehen und auf die wunderbaren Werke Gottes schauen. Lasst uns deshalb mit offenen Augen durchs Leben gehen und sein Wirken in unserer Welt erkennen. Und lasst uns Gott im Gebet das sagen, was wir entdeckt haben. Für Gott ist das ein großer Lobgesang. Und für uns ist das eine Stärkung für unseren Glauben, weil wir erkennen, dass wir einen großen Gott haben, auf den wir ruhig vertrauen können. Er, der Großes getan hat, wird das auch weiterhin tun. Deshalb können wir der Aufforderung des Psalms nachkommen, beten und singen: „Großer Gott, wir loben dich; Herr, wir preisen deine Stärke. Vor dir neigt die Erde sich und bewundert deine Werke. Wie du warst vor aller Zeit, so bleibst du in Ewigkeit.“

Wir loben und danken unserem Gott für ...
... seine wunderbare Schöpfung, die nun wieder grünt und blüht.
... alles, was er uns jeden Tag schenkt und Gutes tut.
... die Entscheidung der Landesregierung, dass es ab nächster Woche wieder Gottesdienste ohne eine Beschränkung der Teilnehmerzahl geben kann.

Wir bitten in unserer Nähe für ...
... unsere Orte und unsere Gemeinden, dass langsam wieder ein wenig Normalität einziehen kann.
... uns als Christinnen und Christen, dass wir auch im Alltag und auch in den Sorgen der Corona-Zeit die guten Werke unseres großen Gottes erkennen und ihm vertrauen.
... alle, die in Hotels und Gaststätten arbeiten, dass es auch für sie bald eine gute Perspektive geben möge und dass sie nicht um ihre Existenz fürchten müssen.

Wir bitten in der Ferne für ...
... unsere Regierungen in Berlin und Dresden, dass es gute Entscheidungen gibt, wie es mit den Schulen und den Kindertagesstätten weitergehen soll.
... die Corona-Hotspots in der Welt, z. B. Italien, Spanien oder die USA, dass die Infektionszahlen (weiter) sinken mögen.

Amen.

P. S.: Der Gebetsnewsletter wird in den nächsten Tagen wieder im Flur des Pfarrhauses zum Mitnehmen und Weitergeben ausgelegt.

 
 
02.05.2020, 20:48 Uhr
Autor: Andreas Nestler
 
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