„So sehr hat Gott die Welt geliebt…“

 
 

Morgens um 5:00 Uhr in Neudorf. Es ist Ostersonntag, es ist kalt und es ist Zeit für die Osterwanderung. Zu nachtschlafender Zeit treffen sich junge Leute, Jgler und
–gebliebene, um sich gemeinsam auf den Weg zu machen. Durch die Nacht, hin zum Ostermorgen. Die Wanderung führt dieses Jahr über den Bimmelbahnweg und diverse Felder, hin zum Habichtsberg. Strom und Bäche sind noch nicht vom Eise befreit (wie auch), stattdessen begleiten uns eisiger Wind und frischer Schnee.
Oben angekommen hören wir die Bibelverse für den heutigen Tag. „Er ist nicht hier. Gott hat Ihn auferweckt.“ Die Osterbotschaft. Jedes Jahr gleich und doch neu: Gott ist für uns, für mich ans Kreuz gegangen und hat den Tod besiegt. So sehr hat Gott die Welt geliebt.
Über eisige Felder geht es im Eilschritt zurück zum Gemeindehaus, Kaffee, Tee und Unmengen von leckren Kuchen warten. Gemeinsam schmeckt es gleich doppelt so gut. Und danach machen viele Hände ein schnelles Ende. Jetzt sitzen die Meisten schon wieder Zuhause beim Osterfrühstück mit der Familie. Und die Osterbotschaft klingt immer noch leise nach: Der Herr ist auferstanden. ER ist wahrhaftig auferstanden!
„So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass Er seinen eingeborenen Sohn gab, damit Alle, die an Ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben.“

 
 
08.04.2012, 08:59 Uhr
Autor: JG-Echo
 
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