Nach 40 Jahren …….

 
 

Pfarrer i.R. Helbig war am Sonntag nach fast 40 Jahren wiedermal in Neudorf auf der Kanzel. Pfarrer Helbig wurde 1956 als 24 Jähriger in der Neudorfer Kirche ordiniert und sammelte bis 1970 seine ersten Erfahrungen als Pfarrer in der Gemeinde. Er sagte selber: „ Ich war ein „Geschickter“ vom Landeskirchenamt und habe mich auch oft ungeschickt benommen. Ich hatte nicht die Wahl und die Gemeinde auch nicht.“
Er hat sich gerne daran erinnert, das er vom damaligen Kirchenvorstand mit den Worten begrüßt wurde: „Wir nehmen Sie als einen, den uns Jesus geschickt hat.“ Er wünscht sich, dass der jetzige Kirchenvorstand auch Pfarrer Piehler diesen Satz sagt.
Der Ausspruch: „Wenn de in Neudorf einen Ochsen auf die Kanzel stellst, die kommen trotzdem.“ war mir schon länger bekannt. Ich wusste bisher nicht, dass Pfarrer Auenmüller diesen Satz zur Ordinierung zu Pfarrer Helbig sagte. Die Arbeit war trotzdem für Ihn nicht immer leicht, denn er musste mit eingefahrenen Strukturen umgehen, mit Lehrern Ansichten hart ausdiskutieren und mit Roten Häuptlingen kämpfen.

Andreas, ein ehemaliger Konfirmand, begrüßt Pfarrer Helbig ganz herzlich. Er hatte zur Begrüßung auch gleich sein Konfirmandenbild von 1965 mit. Sie waren damals mit 55 Konfirmanden die zahlenmäßig größte Gruppe .


Andreas erzählte mir: Jungschar, Konfirmandenstunde und andere Kinderkreise waren für die Kinder zu dieser Zeit die Höhepunkte der Woche, denn er begeisterte sie mit seiner Art, den Unterricht zu gestalten und die biblischen Geschichten sehr fesselnd zu erzählen. Über 200 Kinder besuchten damals den Kindergottesdienst regelmäßig. Seine Geschichten bis hin zu den Gruselgeschichten sind bei vielen noch heute in guter Erinnerung und wer weiß heute noch genau, wo und von wem er aufgeklärt wurde. Der Jahrgang 50 ganz sicher vom Pfarrer.


 
 
17.11.2010, 22:15 Uhr
Autor: Jochen (Andreas)
 
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