„Auswertung“ Visitation

 
 

Allgemeine VORBEMERKUNG:

In schöner Form erstellt, zeigt Euer schriftlicher Gemeindebericht, dass es in Eurer Kirchgemeinde ein reiches Gemeindeleben gibt. Ihr habt für die Arbeit in angemessenen Räumlichkeiten engagierte hauptamtliche und dazu eine Vielzahl ehrenamtlicher Mitarbeiter/innen. Dafür könnt Ihr dankbar sein!

GOTTESDIENST:
Gern haben wir bei der Visitation mit Euch zusammen Gottesdienste gefeiert. Dabei war der Ortspfarrer als glaubwürdiger Prediger und ehrlich bemühter Liturg zu erleben. Die musikalische Vielfalt hat uns schwer beeindruckt! Dankt Gott dafür, dass unter Euch so viel musikalischer Gemeindeaufbau geschieht. Und unterstützt den auffällig begabten Kantor bei seinen Bemühungen in seinem größer gewordenen Verantwortungsbereich. Ermutigt ihn und fragt immer wieder einmal, wo er Hilfe braucht.
Ein paar liturgische Kleinigkeiten werde ich gern mit Euerm Pfarrer u. Kantor persönlich besprechen.
Doch wirklich wichtig ist vor allem: Bleibt dabei, möglichst viele Gemeindeglieder an der Gottesdienstgestaltung zu beteiligen. - Vielleicht könnt Ihr einen Arbeitskreis gründen: „Lebendiger Gottesdienst", der Ideen zu ganz neuen Zielgruppengottesdiensten entwickelt. Auf dieser Strecke ist Vielfalt ein Gewinn.

Kirchenmusik:
Gern würdigt der Kirchenmusikdirektor in seinem Teilbericht die musikalische Arbeit bei Euch. Die Kantorei erlebten wir als einsatzfreudige Dienstgemeinschaft. Die u. E. ziemlich große Kurrende ist ebenfalls eine „nette Truppe".
Die anderen Dienstgruppen wie z. B. Posaunenchor und Orchester bereichern das musikalische Gemeindeleben immens. Und Ihr werdet immer wieder als Kirchenvorstand den Kantor und die anderen Verantwortungsträger unterstützen bei der Suche von „Nachwuchs".

(Die Aussagen zu GEMEINDEKREISE/ -gruppen / VERWALTUNG / GEBÄUDE/ FRIEDHOF folgen in nächster Ausgabe.)

Zum SCHLUSS sei gesagt: Vieles, was wir bei Euch erlebt haben, hat uns erfreut. Eure Gemeinde ist auf einem guten Weg. Gott geb's, dass Ihr immer wieder in geschwisterlicher Gemeinschaft erkennen könnt, was zu tun und zu lassen ist. Überlegt, ob Ihr einen erweiterten Inneren Ausschuss bilden solltet, der bei regelmäßigen Treffen sehr grundsätzlich überlegt, welche konkreten Ziele die Kirchgemeinde in den nächsten Jahren verfolgen sollte. (Das leisten die meisten Kirchenvorstände nicht „nebenbei".) Zukunft haben wir nur als Kirche mit Vision.
Dankbar dafür, Euch nun etwas näher zu kennen, grüße ich nach Neudorf!

Euer
Superintendent K.-M. Führer

 
 
30.01.2008, 15:29 Uhr
Autor: Karl-Heinz Schubert
 
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