Jesus lebt! - Chorprojekt

 
 

Jesus lebt! Nein, diese beiden Worte sind nicht nur zur Osterzeit häufiger im Gottesdienst zu hören. In letzter Zeit wurden wir regelmäßig an diese Tatsache erinnert, wenn es wieder hieß: Das „Jesus lebt!-Chorprojekt“ singt.

Für das Projekt haben sich Menschen aus den Schwestergemeinden und aus fast allen Altersklassen zusammengefunden, um unter der Leitung von Jan Wächtler aus Cranzahl zu singen. Seit Juli wurde an den Wochenenden gemeinsam geprobt. Und auch wenn nicht immer alles perfekt lief, sollten wir uns immer wieder ins Gedächtnis rufen, für wen wir da eigentlich singen: unseren Herrn Jesus Christus.
Aber was stand eigentlich für eine Idee hinter diesem Projekt? Wir wollten die gute Botschaft – eben dass Jesus lebt – unter die Leute bringen und etwas von der Freude, die wir beim Singen und Musizieren haben, weitergeben. Und deshalb blieben wir nicht nur im Probenraum, unter uns, sondern gingen zu den Gemeinden in Neudorf, Cranzahl und Bärenstein.

Natürlich waren die Gottesdienste, die wir ausgestalteten nichts Alltägliches. Schon dadurch, dass man zu Beginn eine Minute Zeit hatte und die Menschen, die um einen herum saßen, im kurzen Gespräch kennenlernen sollte, wurde der Gottesdienst meiner Meinung nach gleich viel persönlicher.
Wenn der Chor dann seine zum Teil doch sehr rockig angehauchten Lieder anstimmte und dabei von der Band begleitet wurde, war selbst schuld, wer da still sitzen blieb. Im Chor stand beim Singen jedenfalls kaum mal einer still. Wie sollte man auch stillstehen können, wenn man den Menschen so etwas Tolles mitteilen will, nämlich dass sie einen lebendigen Herrn haben, der Ihnen immer zur Seite steht!?
Am Sonntag war nun leider der letzte Auftritt des „Jesus lebt!-Chorprojektes“. In der Bärensteiner Kirche haben wir dann zum letzten Mal gemeinsam singenderweise den Menschen die gute Botschaft weitergegeben. Doch irgendwie bleiben mir die gesungenen Lieder trotzdem im Gedächtnis und erinnern mich daran, dass Jesus bei mir ist. Ganz speziell denke ich da an folgende Liedzeilen: „Wenn wir IHN im Blick behalten, halten wir aus. Wenn wir IHN im Blick behalten, finden wir nach Haus.“ Diese Zeilen waren für mich sehr einprägsam und sie rufen mir immer wieder ins Gedächtnis, dass man auch im Alltag Jesus im Blick behalten soll. Dann fällt einem Vieles etwas einfacher.
Und vielleicht können wir ja auch im Alltag den Leuten, denen wir so begegnen, von unserem guten Vater erzählen. Wir müssen nicht darauf warten, dass erst ein ganzer Chor kommt, um die gute Botschaft zu verkünden. Aber vielleicht heißt es ja trotzdem irgendwann einmal wieder: Das „Jesus lebt!-Chorprojekt“ singt…


Der Gottesdienst vom 01.09.13 in Neudorf kann unter Aufnahmen angehört werden.

 
 
24.09.2013, 22:12 Uhr
Autor: Janine
 
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